Zurück zur homepage
Router

Meine Router:

 

Der DI-624 Rev C2:  
DI-624

Der DI-624 werkelt seit zweieinhalb Jahren zuverlässig bei mir. Ab der Firmware 2.50 waren die Kinderkrankheiten beseitigt und das Gerät machte keine Probleme für den normalen Office Betrieb. Mehrere PCs, angebunden über einen Gigabit Switch ins Internet zu bringen oder WLAN auf kurze Distanz mit Übertragungsraten von 4MB/Sec mit SuperG Clients sind kein Problem. Die WLAN-Reichweite und Abdeckung ist durchschnittlich, auch mit zusätzlicher 5dBi Antenne aber in Zusammenarbeit mit 2 DWL-2100 APs und Roaming war ein bequemes Arbeiten möglich.
P2P mit vielen Verbindungen mag er nicht so und andere Funknetze in der Nachbarschaft können stören und zum Reboot führen, was sich aber durch Abschalten des Turbo und Kanalwechsel beheben lässt..
VPN-Pass-Through für mehrere verschiedene Clients (Cisco und Check Point) ist kein Problem.
Alles in allem ein sehr guter Heimrouter, der noch lange nicht zu alten Eisen gehört. (Nur noch zum Testen im Netz)

Der DGL-4300 Rev A2:  
DGL-4300 Der DGL-Router ist jetzt bei mir seit eineinhalb Jahren in Betrieb. Ein richtiges Goldstück, was Leistung und Zuverlässigkeit angeht. Ob die ausgefeilte Firewall, mit der man für fast alles Regeln erstellen kann, die voreingestellten Anwendungen und Spiele oder die QoS-Engine Gamefuel, die auch für VoIP wirksam ist. Alles funktioniert und ist, wenn auch nur in englisch, übersichtlich bedienbar. Der eingebaute Gigabit Switch passt zur allgemeinen Leistung des Routers und gewährleistet bei entsprechenden Rechnern ein leistungsfähiges LAN für Videobearbeitung und ähnliches. LAN-WAN Durchsatz von bis zu 8MB/Sek spricht für die Tauglichkeit auch für die nächsten DSL-Ausbaustufen. Eine WDS-Option, die noch leider nur mit WEP Verschlüsselung funktioniert könnte den Router in Zukunft deutlich aufwerten wenn D-Link es schafft auch hier WPA zu integrieren wie beim DWL-2100AP. Die Funkreichweite ist erheblich besser als beim DI-624, ansonsten ist die Funktionalität gleich. Ein Router für den anspruchsvollen Heimarbeiter, der auf Einzelkomponenten setzt und natürlich für Spieler. Mit seinen blauen LEDs ist der Router eine gute Nachtbeleuchtung für das Arbeitszimmer (Geschmackssache).
Update: Mit der letzten Firmware 1.8 kann der DGL offiziell zum Accesspoint mit Switch umgeschaltet werden - der WAN-Port geht nicht verloren sondern wird ein 5ter LAN-Port. Das WLAN ist jetzt kompatibel mit den Intel Centrinos. (Bei mir nicht mehr aktiv aber noch am Leben !)
Der DIR-635 Rev A1 / B1  
DIR-635

Neu eingetroffen, der DIR-635 mit der 300Mbit 802.11n Draft Technologie (Atheros 5008 Chipset).
Das Erste was mir auffiel: Die Firmware von DGL und DIR ist fast identisch. Beide basieren bis auf den Funk auf der gleichen Hardware und so ist es nicht verwunderlich, dass auch die Zuverlässigkeit, soweit ich das in der kurzen Zeit beurteilen kann, ähnlich hoch wie beim DGL ist.
Der Funk ist nicht nur schneller, sondern bei den "alten" Clients auch stärker als der der anderen Router.
Auch wenn die beworbene Funkabdeckung überall dann im Garten am Gebüsch aufhört, kommt er mit seinen 3 kleinen Antennen weiter als die anderen beiden. Die 3 Antennen sind abnehmbar, ein Test mit 3 5dBi Antennen brachte jedoch eine Verschlechterung der Funkstärke. Anscheinend ist das Gerät so schon optimal abgestimmt.
Der USB-Port des DIR dient nur zur Übernahme der WCN (Wireless Connect Now) Daten, es kann kein Drucker oder NAS angeschlossen werden.
Das neue Gehäuse macht sich auch auf einem Schreibtisch gut. Die grünen LEDs blinken unaufdringlich aber gut sichtbar vor sich hin. Leider hat D-Link dem guten Stück nur einen 100Mbps Switch mitgegeben.
Update: Mit neuen Treibern ist die WLAN-Übertragung besser geworden - ich hoffe trotzdem auf den nachsten Draft N, der im Mai per Firmware-Update kommen soll.
Update: Die Übertragungsraten kommen mittlerweile nahe an 100Mbit LAN heran - Super. Die Rev B des Routers kommt mit dem großen Ubicom 5000 Prozessor wie der DIR-655 und auch mit seinen zusätzlichen Funktionen wie WISH und WPS.

Der DIR-655 Rev A2:  
DIR655

Neuzugang: Der große Bruder des DIR-635, der DIR-655 in der Rev A2 mit blauen LEDs.
Seine 4 Gigabit LAN- und der Gigabit WAN-Port machen ihn auch im internen Netz zum Powerrouter. Bis zu 30 Mbyte/Sekunde an Durchsatz ist bisher einmalig für einen Homerouter. Verschiedene QoS wie Port und IP Priorisierung im LAN, WMM fürs WLAN und zusätzlich WISH ( Wireless Intelligent Stream Handling) machen den Router ideal für Multimedia und Voip. Auch Spieler dürften ihre Freude daran haben.
Das WLAN verhält sich wie beim 635 etwas enttäuschend. Immerhin sind mit den neuesten Treibern ca. 4,2 Mbyte Durchsatz drin. Das ist zwar deutlich mehr als 54Mbit WLAN aber etwas mager für ein 300 Mbit 802.11n Netzwerk. Die 108Mbit Atheros Karten schaffen diese Geschwindigkeit bequem.
Die Reichweite des Funksenders ist zwar gut aber auch wenn die Herstellerangaben sehr optimistisch mit WLAN überall werben, ist das deutlich übertrieben. Eine Wand, die vorher nichts durchgelassen hat, bleibt auch jetzt undurchdringlich.
Nach jetzt guten 2 Wochen bin ich aber sehr zufrieden mit dem Teil. Der Preis ist im Moment mit ab 175 € angemessen und wird bestimmt in den nächsten Monaten noch sinken.
Eindeutig ein Router für gehobene Ansprüche mit ausreichend Power für sehr datenintensive Anwendungen. D-Link hat für Mai 2008 Updates auf den neuen Draft N angekündigt und auch die Chancen, dass die Geräte nach einem Update den endgültigen N Standard können, stehen gut.

Update: Habe noch einmal die neueste Draft 2.0 Firmware aus den USA und die neuesten Treiber für die Karten probiert. Die Geschwindigkeit ist deutlich höher geworden. Nur bei Standard WPA-PSK TKIP gibt es einen Performance-Einbruch. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf.

Update: Mit WPA2-AES kommen gute Geschwindigkeiten zusammen, man darf halt nicht zuviel Rückwärtskompatibilität erwarten. Der Router ist spitze !

Update: Seit der Firmware 1.21 kann der USB Port mit einem Client Programm auch für Drucker, Scanner oder USB-Laufwerke genutzt werden. Performance und Zuverlässigkeit sind noch immer eine eindeutige Empfehlung für diesen Router.

Fritzbox Fon 5050:  
fon5050

Mit ihren 3 analogen, 1 ISDN Port, 1 USB und 2 LAN-Anschlüssen ist die Fritzbox Fon 5050 ein richtiger Allround Modem Router. Sie stellt bei mir die Internet Verbindung her und auch diesen Server ins Netz. Der zweite LAN-Port geht dann über einen Switch auf die D-Link-Router. Über den USB-Port kann ein weiterer Rechner angeschlossen werden.

Die integrierte Telefonanlage funktioniert gut und mit meinem DSL-6000 kann ich bequem 2 Internet-Telefonate gleichzeitig führen, während sich auch die Rechner im Internet tummeln. Das interne Modem ist ADSL2+ tauglich.
Es ist mir bisher nicht gelungen, sie vernünftig als LAN-Client in das interne Netz zu bringen, die Telefonqualität leidet erheblich. Dies ist ein eindeutiges Problem der Fritzbox, da andere VoIP Clients im internen Netz klaglos funktionieren.
Die Einstellungen für Telefonie und internes Netz sind vielfältig und flexibel, leider lassen die fürs Internet zu wünschen übrig.

Die Firewall erlaubt in der neuesten Firmware das Freigeben von einzelnen Ports und Portbereichen und einen Exposed Host (DMZ) - das wars auch schon. Wer Internetfilter oder Zugriffsfilter sucht, tut dies vergebens.
Alle in allem ein nettes Teil für jemanden ohne spezielle Ansprüche. Sie erfüllt ihre Augaben gut ohne grosse Kenntnisse vom Anwender zu verlangen. Für Profis fehlen etliche Einstellmöglichkeiten.

Update: - Liegt als Backup Modemrouter vorkonfiguriert im Schrank

Fritzbox Fon WLAN 7141/ 7170:  
FritzWLAN

Technisch fast identisch mit der 5050, sie hat jedoch nur einen LAN-Port, 2 analoge Telefonanschlüsse und einen USB-Port zum Anschluss eines Druckers oder einer USB-Festplatte.
Vermissen kann man die statische IP-Vergabe über den DHCP-Server. Die Box wird der gleichen MAC-Adresse zwar immer die gleiche IP zuweisen bis die Konfiguration gelöscht wird, aber man kann sie nicht aussuchen.
Das WLAN ist von der Reichweite sehr begrenzt im Gegensatz zu den anderen Routern oben. Hier ist nach einer Zimmerwand nur noch ein schwacher Empfang möglich, währen die D-Links an der gleichen Stelle noch fast auf 100% sind.
Gut ist die WDS-Funktion, die erlaubt die F-Box als Repeater zu nutzen oder sie repeaten zu lassen.
Besser wäre, wenn AVM sagen würde welche Geräte ausser einer anderen Fritzbox sich dazu eignen, denn eine zweite Fritzbox ist für diesen Zweck doch reichlich teuer und von der Funktionsvielfalt überdimensioniert.

De Fritzbox ist ein ideales Gerät für das kleine Heimnetz mit ein oder 2 Rechnern per LAN und WLAN, die im gleichen Zimmer wie die FritzBox betrieben werden und nicht viel Aufwand bedürfen. Für größere Heimnetze fehlen viele Einstellungen. Die verschiedenen Varianten mit und ohne ISDN und bis zu 4 LAN-Anschlüssen, lassen eine passgenaue Auswahl für den Laien zu, der das ganze einfach zusammenstecken und loslegen will.

Und der Witz ist: Das funktioniert sogar alles auf Anhieb

Update: Ich habe sie abgegeben weil sie gegenüber der 5050 keine erweiterten Funktionen bot - eher weniger. Das WLAN nutze ich nicht.

Neu: die Fritz!box 7170 mit 3 analogen Anschlüssen, ISDN S0 Bus, 4 LAN Ports und USB für Festplatte oder Drucker. Da sie auch meinen Anrufbeantworter macht, habe ich ihr einen USB-Stick zum Speichern der Ansage und Aufnehmen der Anrufe spendiert. Funktioniert wunderbar.
Die Funktionen haben sich mit neuen Firmwares vermehrt, ein schönes All in One Gerät für jemanden der nicht zu viele Ansprüche an die Routerfunktionen stellt. Großartige Firewalleinstellungen oder Virtuelle Server und Applikationen sind nicht. Ein einfaches Portforwarding muss reichen.

Empfhelenswert für jeden, der Telefonie, Modemrouter und WLAN in einem Gerät will und keine großartigen Sondereinstellungen benötigt. Kompliment an AVM, die noch immer dieses "ältere Gerät" weiterpflegen, obwohl genug Nachfolger vorhanden sind.

DER DSL-G664T:  
DSL_g664T

Der Modem-Router ist bei mir nur vorübergehend und zum Testen in das Netz gekommen. Da er keine VOIP Funktionen bietet, ist er für mich keine erste Wahl. Das Gerät ist seit längerem auf dem Markt, kann aber mit der neuesten Firmware auch ADSL2+. In den 2 Tagen hier am T-Com Netz hat er das gut gemeistert - keine Ausfälle und der Reconnect nach der Zwangstrennung funktioniert einwandfrei. Ich nehme ihn jetzt an einem Standard-DSL Anschluss mit vielen wechselnden Clients in einen längeren Test.

Der Router bietet vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten, leider sind manche Ansätze wie das Remote-Log nicht ganz zu Ende geführt und etwas schwer zu verstehen. Man muss es erst ausprobieren, um zu sehen was die Schalter bewirken. Kleinere Fehler wie eine Log-Datei, die Datum und Zeit des Routers nicht nachträglich annimmt sondern immer mit dem 1.Jan. 12:00 Uhr beginnt und erst ab einholen der richtigen Zeit dann aktuell weiterläuft, kann man gerne verschmerzen.

Der Router kann auch kein IP-Loopback, also kann man nicht über den Aufruf des WAN-Ports auf seine internen Server zugreifen. Schlecht für Funktionstests, man ist immer auf andere angewiesen. Das WLAN ist nur mittelmäßig mit "fremden" Chips, bietet aber einen B+ (22Mbps) /G+ (88Mbps) Modus für andere Texas Instruments Karten.

Vorläufiges Fazit: Ein solides Gerät für die Familie ohne besondere Ansprüche. Es kann fast alles, hat aber keine Spezialität wie Gaming oder P2P. Wer Platz sparen will und einen Router sucht, der mit vernünftiger Firewall, Portfreigeben und Standard WLAN ausgestattet ist, sollte zum aktuellen Modell DSL-G684T greifen. Mit den neuen Firmware 302 ist jetzt auch WPA2 als Sicherheitsfeature dabei und der Router kann einen WDS- Betrieb als Bridge, Repeater und AP.

Ergänzung: Nach einem Monat kann ich jetzt sagen, der Router läuft mit der G684T Firmware sehr stabil. Er steht am Arbeitsplatz und hat ständig wechselnde WLAN-Clients, da der DSL-1000 Anschluss dort zu Testzwecken für Firmennotebooks dient. Einmal übers Wochenende hat er sich aufgehängt und musste neu gestartet werden. Das geht aber noch in Ordnung. Remote Access auf den Router ist mit DSL-1000 träge aber zuverlässig möglich und der FTP-Server (LAN-Disk) am LAN-Port ist jederzeit problemlos erreichbar.

Nächste Woche ist die neueste Firmware für den DSL-G884T dran.

Die neue Firmware 3.02 für den G684T läuft auch auf dem alten G664T und somit kann auch dieser jetzt WPA2 und WDS und ist mit Multi SSID Funktion auch im kleineren Geschäftsfeld einsetzbar, wenn mehrere virtuelle WLANs laufen sollen, bei denen sich die Clients nicht sehen können.

Das Nachfolgemodell DSL-380T hat im Prinzip die gleichen Eigenschaften aber zusätzlich noch eine einfache Form von Qos. Gelegentlich muss das Gerät bei mir neu gestartet werden weil er nicht mehr ins Internet routet ohne dabei Fehler anzuzeigen . Der DSL-G664T ist mittlerweile durch seinen Nachfolger DSL-G684T ersetzt worden.

Horstbox Standard  
Hrst

Die Horstbox lässt sich von der Funktionalität fast mit einer Fritzbox Fon WLAN vergleichen. Weboberfläche und auch das Aussehen unterscheiden sich enorm (siehe unteres Vergleichsbild). Leider funktionieren nicht alle Features wie sie sollen.
Bisher kann ich sie nicht stabil an meinem anlalogen Telefonanschluß mit 1und1 VoIP betreiben und sie steht deshalb im Regal.
Die Firmware 2.03 unterstützt zwar mittlerweile USB-Drucker und Festplatten aber auch hier gab es bei mir noch einige Ungereimtheiten.

Update: Die Horstbox Standard hat mich verlassen. Sie war mit meinem analogen Telefonanschluß nicht vernünftig lauffähig und ich wollte sie nicht jeden Tag neu einstellen.

DSL-2741B  
DSL-2741b

Der neue 11N Modemrouter hat es in sich. Stabile schnelle ADSL 2+ Verbindung, Umfangreiches Menü zum Einstellen von Priotitäten, mehrere SSIDs beim WLAN und und und...
Mit den neuen Firmwares läuft er sehr gut und bietet eine gute Perfomance.

Internettelefonie während Downloads und FTP laufen ist kein Problem. Dank der ausgefeilten Priorisierung, die auch funktioniert, gab es keine Aussetzer oder Qualitätseinbussen.

Das WLAN versteht sich auch mit älteren 11G Clients problemlos. Hier könnte aber bei 11N noch etwas an der Perfomance geschraubt werden. Aber auch bei anderen Herstellern hat der Broadcom Chipsatz noch nicht seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet.

Der DIR-855 Rev A2:  
DIR-855

Das Neue Flaggschiff von D-Link kommt mit 2 WLAN Sendern im 2,4 und 5 GHz Bereich, die gleichzeitig eingesetzt werden können. Der bewährte Ubicom Prozessor der DIR-635/655 ist hier in neuerer, schnellerer Bauart ebenso vertreten wie das Atheros WLAN. Mit der Firmware 1.12 kann auch hier der USB-Port in Verbindung mit sem Shareport Utility für Drucker, Scanner und HDDs genutzt werden.
Bisher läuft der Router sehr stabil und ist auch recht schnell. Vom 5GHz Bereich hätte ich allerdings etwas mehr erwartet.
Bei Reichweite und Geschwindigkeit wird er von der 2.4 GHz Variante übertroffen. Trotzdem sehr gut.
Über das OLED Display kann man sich Einstellungen und den Betriebszustand anzeigen lassen - Geschmackssache...
Da es aber von allein wieder ausgeht, stört es nicht weiter. Dafür hat er nur noch eine blaue LED vorne die nicht den ganzen Raum beleuchtet. Wohnzimmertauglich !
Wer viele andere WLANs in der Nähe hat, kann mit diesem Router immer auf die 5 GHz ausweichen. Allerdings werden dafür auch die passenden Client Karten benötigt.
Trotzdem ein sehr gutes Gerät, das ich nur empfehlen kann.

huf

Zurück zur Homepage